Zur Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende der KK Güster, Jörg Denzien, den Landesvorsitzenden, Carl Friedrich Busch, den Ehrenvorsitzenden Holger P. Reimer, das Ehrenmitglied Wilhelm Brügmann und seine Majestät, Gerd Predel der Waidgerechte, begrüßen
Der Landesvorsitzende überbrachte die besten Wünsche des Landesverbandes und wünschte der Versammlung einen guten Verlauf.
Der Ehrenvorsitzende ließ es sich nicht nehmen, anlässlich der JHV ein Grußwort an die Versammlung zu richten:
Liebe Kyffhäuserkameradschaftsfamilie, sehr geehrter Vorsitzender, lieber Jörg! Verehrte Majestät Gerd der Waidgerechte!
Wenn ich heute hier in die Runde blicke, erfüllt mich das als Ehrenvorsitzender mit Stolz. Es ist schön zu sehen, dass das, was wir gemeinsam, seit 1959, aufgebaut haben, so lebendig weitergetragen wird.“ Ich beobachte mit großer Freude, wie der aktuelle Vorstand die heutigen Herausforderungen meistert. Auf euren Schultern lastet viel Verantwortung und ihr macht das, wie ich es 30 Jahre gemacht habe, mit Herzblut. Habt keine Angst vor Veränderungen, sondern blickt mutig nach vorn. „Ich danke euch allen – den Schießwarten, Vorstand KK und Land, insbesondere aber Euch Mitgliedern – für euren unermüdlichen Einsatz sowie der Treue zur KK-Güster. Ihr seid das Rückgrat dieser Kameradschaft. Auf ein weiteres erfolgreiches Jahr! Dankeschön für euer Engagement.“
Der Kamerad Reimer übernahm das Totengedenken und untermalte es mit dem Instrumentallied "Ich hat einen Kameraden"
Mit 14 Tagesordnungspunkten setzte der Vorsitzende nach den Grußworten die Jahreshauptversammlung fort. In seiner ersten Rede zeigte er sich beindruckt von seinem ersten Jahr als Vorsitzender der Kameradschaft.
Liebe Kameradinnen und Kameraden, als ich vor einem Jahr hier stand und zum
1. Vorsitzenden gewählt wurde, habe ich gedacht:„So schwer kann das ja nicht sein.“ Heute weiß ich: Dieser Gedanke war… mutig.
Mein erstes Jahr im Amt war lehrreich, intensiv – und an manchen Stellen auch ein kleines Abenteuer. Es gab Momente, da lief alles rund. Und es gab Momente, da habe ich festgestellt: Vorsitzender sein heißt nicht, alles zu wissen – sondern zu wissen, wen man fragen muss. Und genau da beginnt das Wichtigste dieses Jahres: Ich bin vollzeitbeschäftigt, und manchmal fühlt sich ein Tag ohnehin schon gut gefüllt an. Wenn dann noch Termine, Organisationen und spontane Herausforderungen dazukommen, merkt man schnell: Alleine geht das nicht. Zum Glück musste ich das auch nicht. Unser Vorstandsteam war für mich eine enorme Stütze. Ihr habt nicht nur Aufgaben übernommen, sondern Verantwortung getragen. Ihr habt mitgedacht, organisiert, erinnert – und manchmal wahrscheinlich auch still den Kopf geschüttelt. Ohne euch wäre dieses erste Jahr deutlich holpriger verlaufen. Dafür danke ich Euch sehr. Ein besonderer Dank geht an unseren Ehrenvorsitzenden Holger. Besonders zu Veranstaltungen stand er mir mit Rat und Tat zur Seite. Seine Erfahrung war Gold wert. Er wusste ja natürlich schon, wie es funktioniert – und vor allem, wie es schon immer gut funktioniert hat. Es ist beruhigend zu wissen, dass wir auf diesen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Natürlich war nicht alles perfekt. Es war an der einen oder anderen Stelle etwas ruckelig. Aber ich glaube, das gehört dazu, wenn man Verantwortung übernimmt und seinen eigenen Weg findet. Wichtig ist doch: Wir haben es gemeinsam geschafft. Unsere Veranstaltungen haben stattgefunden (Das Radfahren mit Fischessen einmal ausgenommen), unser Vereinsleben war aktiv, und wir haben gezeigt, dass auf unsere Gemeinschaft Verlass ist. Und genau darauf bin ich stolz. Als Beispiel möchte ich hier die Aktion für das Solarpanel Gestell bei Patricia nennen. Sie rief um Hilfe, da Sie sich beim Arbeitsaufwand verschätzt hatte und sofort waren Kameradinnen und Kameraden bereit mit Tat zu helfen (Andrea, Klaus-Peter, Gerd). Nach einigen Arbeitseinsätzen konnten erfolgreich die Solar Panels installiert werden. Ein weiteres Beispiel war das Sommer- bzw. Kinderfest in Güster, auf welchem Felix und Nils die Kameradschaft, mit viel Einsatz und Herzblut vertreten und repräsentiert haben. Sie haben sich auch schon bereit erklärt dies dieses Jahr zu wiederholen. Ich habe in diesem Jahr viel gelernt – über Organisation und vor allem über Zusammenhalt. Und ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam weiterzumachen. Vielleicht etwas routinierter – aber ganz sicher genauso engagiert. Danke für Euer Vertrauen und Eure Unterstützung!
Es folgten die Bericht des Schatzmeisters des Schießwartes und des Festausschusses.
Bei den Neuwahlen wurden Jörg Brune, als neuer Schatzmeister als Beisitzer Kamerad Nils Schröder und als Rechnungsprüfer die Kameradinnen Heidi Kattner und Sylvana Tutas, gewählt.
Für die 6.Landesversammlung wurden 6 Delegierte und zwei Ersatzdelegierte gewählt. Der Schießwart konnte erworbene Schießsportabzeichen auch aus dem LV SH sowie Urkunden zur Bundesmeisterschaft 2025 vergeben.
Die Satzung wurde mit dem § Ehrenvorsitzender ergänzt. Es wurde einstimmig beschlossen, eine Bogensparte einzurichten:
Der Landes und KK Vorsitzende zeichneten verdiente Kameradinnen und Kameraden für die langjährige Treu zum KB aus.
Anlässlich der Jahreshauptversammlung konnte der Ehrenvorsitzende seinen gestifteten Wanderpokal an den verdienten Sieger des LEDOMO Schießens 2026 übergeben. Sieger wurde Klaus Henschel, der zum Pokal noch die Goldmedaille vom Kameraden Reimer bekam. Den 2. Platz belegte Bodo Schumacher und auf den 3. Platz kam Britta Wundrach. Alle erhielten eine Urkunde.
Der Ehrenvorsitzende stellte ebenfalls vor, zwei Wanderpokale, die die Kameradin Hannelore Wundrach anlässlich ihres 80zigsten Geburtstag zum Ausschießen für Damen und Herren mit dem Luftgewehr stiftete!
Der Ehrenvorsitzende hatte wie schon in den vergangenen Jahren die Jahreschronik 2026 verfasst und frisch gedruckt auf der Jahreshauptversammlung zum Kauf angeboten. 17. Chroniken fanden am Abend ihre neuen Besitzer.
Bereits anlässlich der vorgeschalteten Vorstandssitzung hatten die Vorstandsmitglieder bereits eine Chronik erworben und vertieften sich bis zur JHV in das intensive lesen derselbigen!
Patricia Körber, stellvertretende Vorsitzende und Festausschussvorsitzende hatte schon im Vorfelde für das leibliche Wohl, mit dem bekannten Drei Gänge Menü, „Bockwurst, Brot und Senf“ gesorgt.